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Wie geht man mit mpspace, pspace und aehnlichem um?
Autor: tf@drkaiser.de (Roman Toenshoff) (2003-09-29 10:54:16)
Hallo,
wir setzen bei uns ME10 (CoCreate) ein. Nun bekommen wir ab
und zu Zeichnungen von Kunden im DWG-Format.
Der ME10-eigene Konverter ist an sich nicht allzu schlecht, aber
manchmal kommen wir einfach nicht weiter.
So auch hier: Die Zeichnung die in der Datei sein soll sieht auf dem
Papier(Fax) ganz anders aus als in der Datei.
In der Datei die wir mit dem Konverter öffnen fehlen alle Maße.
Öffnen wir die Datei in Intellicad (v2000) sind die Maße da, aber
die Details
fehlen :(
Nun scheint das irgendwie mit mspace und pspace zusammenzuhängen, denn
wenn
ich da was ändere bekomme ich in Intellicad (manchmal :() die gleiche
Darstellung wie im ME10-Konverter.
Kann mir vielleicht einer erklären was es damit auf sich hat (bin KEIN
Autocad-Anwender).
Danke im voraus.
Roman
Autor: "Peter Niessen" (2003-09-29 13:19:26)
"Roman Toenshoff" schrieb im Newsbeitrag
news:ovr8lb-a1k.ln@drkaiser.de...
> Hallo,
>
> wir setzen bei uns ME10 (CoCreate) ein. Nun bekommen wir ab
> und zu Zeichnungen von Kunden im DWG-Format.
> Der ME10-eigene Konverter ist an sich nicht allzu schlecht, aber
> manchmal kommen wir einfach nicht weiter.
> So auch hier: Die Zeichnung die in der Datei sein soll sieht auf dem
> Papier(Fax) ganz anders aus als in der Datei.
> In der Datei die wir mit dem Konverter öffnen fehlen alle Maße.
> Öffnen wir die Datei in Intellicad (v2000) sind die Maße da,
aber die Details
> fehlen :(
> Nun scheint das irgendwie mit mspace und pspace zusammenzuhängen,
denn wenn
> ich da was ändere bekomme ich in Intellicad (manchmal :() die gleiche
> Darstellung wie im ME10-Konverter.
>
> Kann mir vielleicht einer erklären was es damit auf sich hat (bin
KEIN
> Autocad-Anwender).
Das Layer-Konzept ist Dir bekannt?
Der P-Modus (für Papier) ist gedacht um ein Design der Zeichnung zu
erstellen.
Was dort gezeichnet wird, ist im M-Modus (für Modell) normalerweise
unsichtbar.
Umgedreht genauso :-)
Im P-modus zeichnet man Ansichtfenster. In denen wird das Modell sichtbar. Was
sichtbar
ist, lässt sich für jedes Fenster einzeln steuern. Das ganze ist
recht praktisch um
Ortogonale oder Sonstige Projektionen von 3D-Körpern zu erzeugen. Aber
recht
gewöhnungsbedürftig. Mein Tipp:
Wenn Dein Konverter die Layer korrekt übersetzt, schau mal nach dem Status
der Layer.
Also:
Ein, Aus, Gesperrt, Nur in diesem Fenster sichtbar, In allen weiteren Fenstern
unsichtbar usw.
Mit freundlichen Grüßen:
Peter Nießen
Autor: "Peter Niessen" (2003-09-29 13:19:26)
Autor: "Peter Niessen" (2003-09-29 13:19:26)
"Roman Toenshoff" schrieb im Newsbeitrag
news:ovr8lb-a1k.ln@drkaiser.de...
> Hallo,
>
> wir setzen bei uns ME10 (CoCreate) ein. Nun bekommen wir ab
> und zu Zeichnungen von Kunden im DWG-Format.
> Der ME10-eigene Konverter ist an sich nicht allzu schlecht, aber
> manchmal kommen wir einfach nicht weiter.
> So auch hier: Die Zeichnung die in der Datei sein soll sieht auf dem
> Papier(Fax) ganz anders aus als in der Datei.
> In der Datei die wir mit dem Konverter öffnen fehlen alle Maße.
> Öffnen wir die Datei in Intellicad (v2000) sind die Maße da,
aber die Details
> fehlen :(
> Nun scheint das irgendwie mit mspace und pspace zusammenzuhängen,
denn wenn
> ich da was ändere bekomme ich in Intellicad (manchmal :() die gleiche
> Darstellung wie im ME10-Konverter.
>
> Kann mir vielleicht einer erklären was es damit auf sich hat (bin
KEIN
> Autocad-Anwender).
Das Layer-Konzept ist Dir bekannt?
Der P-Modus (für Papier) ist gedacht um ein Design der Zeichnung zu
erstellen.
Was dort gezeichnet wird, ist im M-Modus (für Modell) normalerweise
unsichtbar.
Umgedreht genauso :-)
Im P-modus zeichnet man Ansichtfenster. In denen wird das Modell sichtbar. Was
sichtbar
ist, lässt sich für jedes Fenster einzeln steuern. Das ganze ist
recht praktisch um
Ortogonale oder Sonstige Projektionen von 3D-Körpern zu erzeugen. Aber
recht
gewöhnungsbedürftig. Mein Tipp:
Wenn Dein Konverter die Layer korrekt übersetzt, schau mal nach dem Status
der Layer.
Also:
Ein, Aus, Gesperrt, Nur in diesem Fenster sichtbar, In allen weiteren Fenstern
unsichtbar usw.
Mit freundlichen Grüßen:
Peter Nießen
Autor: Tom Berger (2003-09-29 14:01:13)
tf@drkaiser.de (Roman Toenshoff) schrieb:
>Nun scheint das irgendwie mit mspace und pspace zusammenzuhängen, denn
wenn
>ich da was ändere bekomme ich in Intellicad (manchmal :() die gleiche
>Darstellung wie im ME10-Konverter.
>
>Kann mir vielleicht einer erklären was es damit auf sich hat (bin KEIN
>Autocad-Anwender).
Der P(apier)-Bereich von AutoCAD ist dazu da, das Planlayout zu
erstellen, während alle relevanten Konstruktionselemente im
M(odell)-Bereich stehen sollten. Manche Elemente, wie z.B. Bemaßungen
und Beschriftungen, können je nach Laune eher im Papier- oder eher im
Modellbereich abgelegt werden - der Vorteil der Ablage im
Papierbereich ist u.a., dass man bei der Ausgabe in unterschiedlichen
Plotmaßstäben immer wieder dieselbe Bemaßung verwenden kann.
Dein Konverter scheint nun entweder nur den M-Bereich auslesen zu
können, oder nur den P-Bereich. Du solltest das wenigstens teilweise
dadurch lösen können, dass Du z.B. in IntelliCAD den P-Bereich
mittels
WBLOCK in eine eigene DWG-Datei exportierst, und in ME10 dann Modell-
und Papierbereich getrennt einfügst.
Gruß
Tom Berger
--
ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM)
ArchDIM - architekturgerechte Bemaßung und Höhenkoten
ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Info und Demo unter http://www.archtools.de
Autor: Bernd Postaremczak (2003-09-29 16:13:34)
Peter Niessen schrieb:
[DWG - ME10-Konverter]
> Im P-modus zeichnet man Ansichtfenster. In denen wird das Modell
> sichtbar. Was sichtbar ist, lässt sich für jedes Fenster einzeln
> steuern. Das ganze ist recht praktisch um Ortogonale oder
> Sonstige Projektionen von 3D-Körpern zu erzeugen. Aber recht
> gewöhnungsbedürftig. Mein Tipp: Wenn Dein Konverter die Layer
> korrekt übersetzt, schau mal nach dem Status der Layer. Also:
> Ein, Aus, Gesperrt, Nur in diesem Fenster sichtbar, In allen
> weiteren Fenstern unsichtbar usw.
Sachlich für AutoCAD richtig, aber: Der ME10-Konverter kann die
Layer zu Ebenen wandeln. Mit Ein- und Ausschalten bzw. Frieren und
Tauen ist da nichts. Die Ebenen sind entweder da oder nicht. Sie
können zwar ausgeblendet werden, das ist aber bei einer frisch
konvertierten Zeichnung nicht der Fall, sondern muß explizit
angegeben werden, egal was auf der Autocad-Seite stand.
Tatsache ist, daß ME10 ausschließlich den Modell-Bereich
importieren kann. Der Papierbereich wird komplett ignoriert. Wenn
die Daten von einem externen Ingenieurbüro kommen, dieses dazu
drängen nur im Modellbereich zu arbeiten, sonst kein Geld. Wenn
das Zeug von Kunden kommt, hat man leider Pech, da hilft dann
eventuell die Methode von Tom. Ansonsten kann ich dem OP unsere
ACAD-ME10-Richtlinien mal zuschicken (per Mail), da steht dann
noch mehr drin, was man bei Zeichnungen in AutoCAD für ME10
beachten muß.
Gruß
Bernd, der so ein Zeug täglich macht und den das schon eine Menge
Nerven gekostet hat.
Autor: "Peter Niessen" (2003-09-30 00:04:16)
"Bernd Postaremczak" schrieb im
Newsbeitrag news:bl9so8.1jk.1@ID-7727.postaremczak.news.cis.dfn.de...
> Peter Niessen schrieb:
>
> [DWG - ME10-Konverter]
>
> > Im P-modus zeichnet man Ansichtfenster. In denen wird das Modell
> > sichtbar. Was sichtbar ist, lässt sich für jedes Fenster
einzeln
> > steuern. Das ganze ist recht praktisch um Ortogonale oder
> > Sonstige Projektionen von 3D-Körpern zu erzeugen. Aber recht
> > gewöhnungsbedürftig. Mein Tipp: Wenn Dein Konverter die
Layer
> > korrekt übersetzt, schau mal nach dem Status der Layer. Also:
> > Ein, Aus, Gesperrt, Nur in diesem Fenster sichtbar, In allen
> > weiteren Fenstern unsichtbar usw.
>
> Sachlich für AutoCAD richtig, aber: Der ME10-Konverter kann die
> Layer zu Ebenen wandeln.
Layer versus Ebenen? was macht den Unterschied?
> Mit Ein- und Ausschalten bzw. Frieren und
> Tauen ist da nichts. Die Ebenen sind entweder da oder nicht. Sie
> können zwar ausgeblendet werden, das ist aber bei einer frisch
> konvertierten Zeichnung nicht der Fall, sondern muß explizit
> angegeben werden, egal was auf der Autocad-Seite stand.
[rest snip aber nicht böse]
Mit freundlichen Grüßen:
Peter Nießen
Autor: Bernd Postaremczak (2003-09-30 19:42:38)
Peter Niessen schrieb:
>
> "Bernd Postaremczak" schrieb im
> Newsbeitrag
> news:bl9so8.1jk.1@ID-7727.postaremczak.news.cis.dfn.de...
>> Peter Niessen schrieb:
>>
>> [DWG - ME10-Konverter]
>>
>> > Im P-modus zeichnet man Ansichtfenster. In denen wird das
>> > Modell sichtbar. Was sichtbar ist, lässt sich für jedes
>> > Fenster einzeln steuern. Das ganze ist recht praktisch um
>> > Ortogonale oder Sonstige Projektionen von 3D-Körpern zu
>> > erzeugen. Aber recht gewöhnungsbedürftig. Mein Tipp:
Wenn
>> > Dein Konverter die Layer korrekt übersetzt, schau mal nach
>> > dem Status der Layer. Also: Ein, Aus, Gesperrt, Nur in diesem
>> > Fenster sichtbar, In allen weiteren Fenstern unsichtbar usw.
>>
>> Sachlich für AutoCAD richtig, aber: Der ME10-Konverter kann die
>> Layer zu Ebenen wandeln.
>
> Layer versus Ebenen? was macht den Unterschied?
Mein Satz war etwas mißverständlich formuliert, wie ich beim
dritten Lesen jetzt sehe, das sieht so aus, als ob das etwas
grundsätzich anderes sei, sollte jedoch lediglich als Einleitung
zum folgenden Absatz dienen. Werde ich das nächste mal besser
machen ;-). Es gibt (für die Konvertierung unbedeutend) jedoch
durchaus Unterschiede in der Sichtweise.
Layer sind eine (mehr oder weniger) eindimensionale Strukturen
(mehrere Layer nebeneinander) während die Ebenenstruktur in ME10
sehr viel verschachtelter sein kann. Das kannst du dann wie eine
Baugruppe aufbauen (4 Schrauben gehören zu einem Fuß, der zu einer
Platte gehört, die zu einem Tisch gehört und so weiter). Ebenen
kannst du nicht frieren tauen und ein- ausschalten sondern nur
ausblenden. Und das auch nur tempörär. Beim nächsten Aufruf der
Zeichnung sind sie (je nach Voreinstellung von ME10) wieder da.
Gruß
Bernd
Autor: "Peter Niessen" (2003-10-01 00:28:27)
"Bernd Postaremczak" schrieb im
Newsbeitrag
news:blcnjq.8o.1@ID-7727.postaremczak.news.cis.dfn.de...
> Peter Niessen schrieb:
>
> >
> > "Bernd Postaremczak" schrieb
im
> > Newsbeitrag
> > news:bl9so8.1jk.1@ID-7727.postaremczak.news.cis.dfn.de...
> >> Peter Niessen schrieb:
> >>
> >> [DWG - ME10-Konverter]
> >>
> >> > Im P-modus zeichnet man Ansichtfenster. In denen wird das
> >> > Modell sichtbar. Was sichtbar ist, lässt sich für
jedes
> >> > Fenster einzeln steuern. Das ganze ist recht praktisch um
> >> > Ortogonale oder Sonstige Projektionen von 3D-Körpern zu
> >> > erzeugen. Aber recht gewöhnungsbedürftig. Mein
Tipp: Wenn
> >> > Dein Konverter die Layer korrekt übersetzt, schau mal
nach
> >> > dem Status der Layer. Also: Ein, Aus, Gesperrt, Nur in
diesem
> >> > Fenster sichtbar, In allen weiteren Fenstern unsichtbar usw.
> >>
> >> Sachlich für AutoCAD richtig, aber: Der ME10-Konverter kann
die
> >> Layer zu Ebenen wandeln.
> >
> > Layer versus Ebenen? was macht den Unterschied?
>
> Mein Satz war etwas mißverständlich formuliert, wie ich beim
> dritten Lesen jetzt sehe, das sieht so aus, als ob das etwas
> grundsätzich anderes sei, sollte jedoch lediglich als Einleitung
> zum folgenden Absatz dienen. Werde ich das nächste mal besser
> machen ;-). Es gibt (für die Konvertierung unbedeutend) jedoch
> durchaus Unterschiede in der Sichtweise.
>
> Layer sind eine (mehr oder weniger) eindimensionale Strukturen
> (mehrere Layer nebeneinander) während die Ebenenstruktur in ME10
> sehr viel verschachtelter sein kann. Das kannst du dann wie eine
> Baugruppe aufbauen (4 Schrauben gehören zu einem Fuß, der zu
einer
> Platte gehört, die zu einem Tisch gehört und so weiter). Ebenen
> kannst du nicht frieren tauen und ein- ausschalten sondern nur
> ausblenden. Und das auch nur tempörär. Beim nächsten Aufruf
der
> Zeichnung sind sie (je nach Voreinstellung von ME10) wieder da.
Soll heissen:
Ebenen haben eine Baumstruktur und sind auch Objekten zuordbar?
Sowas vermisse ich unter ACAD eh schmerzlich (alleine weil man schnell
im Chaos
hunderter Layer versinkt). Aber das mit dem Frieren Tauen etc. ist
trotzdem gut!
Vorallem schätze ich das Sperren, das ist eine grosse Hilfe beim
Zeichnen.
Mit freundlichen Grüßen:
Peter Nießen
Autor: Bernd Postaremczak (2003-10-01 18:59:17)
Peter Niessen schrieb:
> Soll heissen:
> Ebenen haben eine Baumstruktur und sind auch Objekten zuordbar?
Jupp. Aber ein Objekt kann nur einer Ebene angehören, nicht
mehreren. ist halt der maschinbautechnische Ansatz.
> Sowas vermisse ich unter ACAD eh schmerzlich (alleine weil man
> schnell im Chaos
> hunderter Layer versinkt). Aber das mit dem Frieren Tauen etc.
> ist trotzdem gut!
Das habe ich auch immer geschätzt.
> Vorallem schätze ich das Sperren, das ist eine grosse Hilfe beim
> Zeichnen.
Bei ME10 kannst du eigentlich nur in der aktuellen Ebene arbeiten,
alles andere ist per Definition gesperrt, es sei denn du gibst
explizit die Option "Global" an, das machst du dann aber bewusst
und musst es immer explizit vorher angeben.
Gruß
Bernd
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